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Service-Tipps

Feuchte Saison, starke Garage

Der Winter zeigt viele Gesichter. Mal nass, mal kalt, mal überraschend mild. Für Garagen bedeutet das vor allem eines: Feuchtigkeit. Wer ihr früh begegnet, schützt Auto, Raum und Substanz – ganz ohne großen Aufwand.

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Wenn der Wagen in einem weitgehend trockenen Zustand eingeparkt wird, bleibt auch die Garage trocken. Bild: Mercedes-Benz

Ob Regen, Tauwetter oder kalte Luft: Im Winter verändert sich das Klima rund ums Auto. Mit jeder Fahrt gelangt Feuchtigkeit in die Garage und bleibt dort oft länger als gedacht. Ungünstige Luftverhältnisse entwickeln sich leise, wirken aber dauerhaft. Genau hier entscheidet sich, ob die Garage zum Schutzraum wird – oder zur Schwachstelle.

Wenn Feuchte sich festsetzt
Feuchtigkeit braucht keinen Schnee, um Probleme zu verursachen. Nasse Reifen, feuchte Luft oder Kondenswasser reichen aus. Trifft warme, feuchte Luft auf kühle Flächen, schlägt sie sich nieder. Wände, Decken und Metallteile reagieren sensibel, Korrosion entsteht, Schimmel findet Halt. Besonders Garagen mit wenig Luftbewegung verstärken diesen Effekt.

Luftwechsel mit Wirkung
Ein gezielter Luftaustausch senkt die Feuchtigkeit spürbar. Stoßlüften mit vollständig geöffnetem Garagentor bringt frische Luft hinein und transportiert feuchte Luft nach draußen. Zehn bis 15 Minuten genügen meist. Fenster oder Lüftungsöffnungen verstärken den Durchzug. Entscheidend bleibt der richtige Moment: Kalte, trockene Luft wirkt besser als feuchte Winterluft.

Weniger Nässe, weniger Risiko
Schon vor dem Abstellen des Autos lässt sich Feuchtigkeit reduzieren. Nässe an Reifen, Radkästen oder dem Unterboden verschwindet mit wenigen Handgriffen. Auch Wasser auf dem Garagenboden erhöht die Luftfeuchtigkeit unnötig. Je trockener das Auto einfährt, desto stabiler bleibt das Raumklima.

Technik, die mitdenkt
Die Bauweise beeinflusst das Garagenklima deutlich. Betonfertiggaragen verfügen meist über integrierte Lüftungsöffnungen, häufig in der Rückwand und ergänzt durch einen schmalen Spalt unter dem Garagentor. Diese Kombination ermöglicht einen kontinuierlichen Luftaustausch, auch bei geschlossenem Tor. Wichtig bleibt freie Luftzufuhr: Öffnungen dürfen weder zugestellt noch verdeckt sein. Bei direkt angebauten Garagen schaffen Deckenlüfter zusätzliche Entlastung.